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Ein enormer Vorteil des INJEX-Systems liegt in der sehr langen Haltbarkeit (7.000 Injektionen, 2 Jahre Garantie). Für den Einsatz des INJEX-Systems wurden für die verschiedenen Anwendungsgebiete speziell auf die Bedürfnisse abgestimmtes Zubehör entwickelt. Je nach Einsatzgebiet benötigen Sie unterschiedliche Bestandteile. Das INJEX System besteht aus folgenden Komponenten:
* Injektor * Reset-Box * Ampullen * Dosierhilfe * Dosierhilfe-Adapter * Flaschen-Adapter * Pen-Adapter * Luer-Adapter
Der Injektor, aus langlebigem Edelstahl gefertigt, ist wiederverwendbar, kugelschreibergroß und leicht mitzuführen. Er wiegt nur 75 g. Die im Injektor integrierte Sprungfeder erzeugt die Energie, die notwendig ist, um das Arzneimittel in das subkutane Fettgewebe zu applizieren. Eine mit dem Arzneimittel befüllte Ampulle wird in den Injektor geschraubt.

In der Reset-Box wird der Injektor aufbewahrt und durch Schließen des Reset-Box-Deckels automatisch für die nächste Injektion neu gespannt.
Die steril verpackte Ampulle ist zur Aufnahme des Arzneimittels und zur einmaligen Injektion bestimmt. Durch Auslösen des Injektors wird mit dem beweglichen Ampullenkolben das flüssige Arzneimittel mit hoher Geschwindigkeit durch eine Mikroöffnung zielgenau in das subkutane Fettgewebe appliziert. Die Ampullen des INJEX-Systems werden mit verschiedenen Skalierungen für die unterschiedlichen Einsatzgebiete angeboten (U-100-Ampullen und U-40-Ampullen für die Insulinapplikation, sowie 0,3 ml-Ampullen für z.B. Lokalanästhetikum und andere flüssige Arzneimittel).
Die Ampullen werden aus dem Bayer-Werkstoff Makrolon® (high-tech Polycarbonat) gefertigt. Dieses Material erfüllt das komplexe Anforderungs-Spektrum für eine solche Ampulle: Der hochfeste und schlagzähe Polycarbonat-Typ ist hier Material der Wahl, weil er den hohen mechanischen Belastungen während der Injektion standhält - insbesondere den Drücken bis zu 300 bar (je nach Füllmenge). Im Gegensatz zu Glas ist Makrolon® bruch- und splittersicher.
Eine weitere Stärke ist die Transparenz. Der Anwender kann genau verfolgen und kontrollieren, welche Menge des Arzneimittels überführt wird und ob die Injektion vollständig erfolgt ist. Der recyclebare High-Tech-Kunststoff Makrolon® erlaubt eine Entsorgung der Ampullen im normalen Hausmüll.
Das Material erfüllt außerdem die strengen Anforderungen der ISO 10993-1 zur biologischen Verträglichkeit von Kunststoffen, die bis zu 30 Tagen in Kontakt mit Körpergewebe stehen sowie die Norm USP (United States Pharmacopeia) Class VI. Nähere Informationen zu dem Kunststoff Makrolon® erhalten Sie unter http://www.makrolon.de
Die wiederverwendbare Dosierhilfe ist für den Transfer von Arzneimitteln aus Zylinder-Patronen in die sterilen Ampullen des INJEX-Systems konzipiert. Der Dosierhilfe-Adapter ist das Verbindungsstück zwischen der Dosierhilfe und der Ampulle des INJEX-Systems. Zur Überführung des Arzneimittels wird der Dosierhilfe-Adapter, nachdem die Zylinder-Patrone eingelegt wurde, auf die Dosierhilfe geschraubt. Anschließend wird die Ampulle des INJEX-Systems auf den geöffneten Dosierhilfe-Adapter geschraubt.
Der sterile Dosierhilfe-Adapter ist für den Transfer von Arzneimitteln aus Zylinder-Patronen konzipiert und wird in Verbindung mit der Dosierhilfe eingesetzt. Er fungiert als Verbindungsstück zwischen Ampulle des INJEX-Systems und der Dosierhilfe. Der Dosierhilfe-Adapter wird, wenn der Arzneimittelinhalt aufgebraucht ist, mit der Zylinder-Patrone entsorgt.
Der sterile Flaschen-Adapter ist für den Transfer von Arzneimitteln aus Flaschen konzipiert. Der Flaschen-Adapter wird auf die Flasche gesetzt. Anschließend wird die Ampulle des INJEX-Systems auf den geöffneten Flaschen-Adapter gedreht. Der Flaschen-Adapter wird, wenn der Arzneimittelinhalt aufgebraucht ist, mit der Flasche entsorgt.
Der Pen-Adapter dient zur Überführung von z.B. Insulinen aus einem Pen. Der Pen-Adapter, der mit fast allen kommerziell verfügbaren Pens kompatibel ist, wird statt der Pen-Nadel auf den Pen geschraubt. Anschließend wird die Ampulle auf den geöffneten Pen-Adapter gedreht. Die Einstellung der täglichen Insulindosis erfolgt wie gewohnt über den Pen. Durch Auslösen des Pens wird die Ampulle des INJEX-Systems automatisch mit der benötigten Dosis Insulin befüllt. Ein Ablesen der Einheiten ist nicht notwendig. Der Pen-Adapter nutzt somit die Dosierungsmöglichkeiten eines Pen. Anschließend kann mit INJEX die Insulindosis nadelfrei und äußerst schmerzarm injiziert werden.
Mit Hilfe des Luer-Adapters und einer Kanüle mit Lueranschluss wird die INJEX-Ampulle mit Medikamenten aus sämtlichen handelsüblichen Behältnissen (Brechampullen, Flaschen, etc.) befüllt. Dazu wird die Kanüle mit dem Luer-Anschluss auf den Luer-Kegel des Adapters gesteckt. Die Ampulle des INJEX-Systems wird auf den geöffneten Luer-Adapter geschraubt und die Kanüle in das Behältnis eingeführt. Durch langsames Zurückziehen des Ampullenkolbens wird die Ampulle mit der gewünschten Dosis befüllt. Die Anwendung erfolgt ähnlich wie beim Aufziehen von Arzneimitteln mit einer konventionellen Spritze.
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